The
Ems Highlander Band in Scotland - Full report in
German.Back
Ems Highlander – Schottlandtour 2015 – ein
Reisebericht
***** Am 28.07.2015 machten
sich die Emshighlander mit einigen Gästen zu Ihrer ersten
gemeinsamen Schottlandtour auf.
***** Gestartet wurde am 28.07.
um 10.00 h in an unserer Halle in Greven. 28 Erwachsene, davon
13 Musiker und unsere beiden "Zwerge" verstauten Gepäck, Kilts
und Instrumente im Bus und dann ging es los. ******
******
Um 15.00 h kamen wir in Ijmuiden (bei Amsterdam) an und
bestiegen dort die Fähre nach Newcastle, die sich um 17.30 h
bei extrem starken Wellengang aus der Hafeneinfahrt kämpfen
musste. Es war sonnig, aber sehr windig und alles und alle
schwankten deutlich über das Oberdeck. So kam es, dass ein
kleiner Teil der Truppe den Abend schon leicht seekrank in der
Kabine verbrachte, während die Übrigen das Programm auf der
Fähre zum gemütlichen Beisammensein nutzten.
****** Nach 16
Stunden Überfahrt kamen wir am nächsten Morgen in Newcastle an
und waren zumindest schon Mal auf englischen Boden. Natürlich
starteten wir sofort durch Richtung "The North", also in den
Norden, Den ersten kurzen Halt gab es dann erst auf
"schottischem Boden" mit einer kleinen Kaffeepause.
****** Unser erstes
Ziel war der "Loch Lomond" (Loch kommt aus dem Gälischen und
bedeutet stehendes Gewässer). Der Loch Lomond ist mit einer
Fläche von ca. 71km² der größte See Schottlands und je nach
Wasserstand kann man seine 30-40 Inseln sehen, von denen
einige sogar bewohnt sind. Auf der Insel Inchfad z. B. gab es
im 19. Jahrhundert eine illegale Whiskydestillerie, deren
Ruinen man heute noch sehen kann.
****** Vor der wunderschönen
Kulisse des Loch Lomond hatten wir dann unseren ersten
Spontanauftritt. Wir spielten am Wasser und anschließend noch
auf dem Steg einige unserer Stücke und marschierten dann vor
einem hocherfreuten Publikum musizierend wieder zum
Bus. ******
****** Weiter gings
mit dem Bus durch das herrliche "Glen Coe" (Das Wort Glen ist
ebenfalls aus dem Gälischen abgeleitet und bedeutet "langes
tiefes Tal). Schon die Fahrt durch diese wundervolle
Landschaft machte riesig Spaß. Täler, Seen, Berge, soviel
Grün. Sehenswert.
******
Der nächste Stop war dann der Ort "Glencoe", im besagten
Tal. Hier gibt es eine Gedenkstätte, die an das "Massaker von
Glencoe" am 13. Februar 1692 erinnert.
****** Im Jahr 1691
sollten die Hochlandclans aufgrund Ihrer Niederlage beim
Aufstand gegen den englischen König "Wilhelm von Oranien"
diesem die Treue schwören. Der Clan MacDonald (Glencoe)
verweigerte jedoch diesen Eid zunächst und reiste erst sehr
spät Richtung Fort William ab, so dass die Frist, den Eid zu
leisten, bei der Ankunft in Inveray bereits abgelaufen war.
Einige Gegner der Highlandclans nahmen das als willkommene
Gelegenheit, den unbequemen Clan aus dem Weg zu räumen.
****** So kam es,
dass im Februar 1692 ca. 120 Soldaten des "Clan Campbell" sich
für 14 Tage beim Clan MacDonald als Gäste einquartierten und
aufgrund der teilweise verwandschaftlichen Beziehungen
fürstlich bewirtet wurden, um diese Gastfreundschaft dann
grausam zu mißbrauchen.
****** Am 13.
Februar 1692 wurden um 5.00 h morgens über 70 Mitglieder des
Clan MacDonald, Männer, Frauen und Kinder, regelrecht
abgeschlachtet.
****** Das Massaker
schockierte damals weniger aufgrund der vergleichsweise
geringen Zahl der Opfer als vielmehr wegen des eklatanten
Missbrauchs des Gastrechts durch die Campbells. Die Tat wird
von vielen Schotten noch heute als Schandfleck in deren
Clangeschichte betrachtet.
****** Wer die ganze
Geschichte lesen möchte, der schaut hier: ******
****** Wir konnten
ein wenig durch den Ort des Geschehens streifen und die Ruinen
einiger Gebäude betrachten. Spannend, wenn man vorher die
Geschichte gehört hat.
******
******
Am Abend kamen
wir dann in Ballachullish an, wo wir in unserem Hotel direkt
am Ufer des Loch Leven nach einem guten Abendessen noch kurz
für die Gäste aufspielten und nach einem gemütlichen Abend
alle früh schlafen gingen.
****** Am 3. Tag
unserer Reise hieß es (wie fast immer) früh aufstehen, denn um
9.00 h ging es los. Entlang des Loch Linnhe, über Fort William
zum Glenfinnan Monument.
****** Das
Glenfinnan Monument wurde im Jahr 1815 erbaut, um den Platz zu
markieren, an dem im August 1745 Prinz Charles Edward Stuart
"Bonnie Prince Charlie" die ihn unterstützenden Highland Clans
um sich versammelt und seine königliche Standarte gehisst
hatte. Er beanspruchte damit den schottischen und englischen
Thron im Namen seines Vaters James Francis Edward
Stuart.
Dies war der Beginn der zweiten Jakobiterrevolte, die
acht Monate später in der Schlacht bei Culloden am 16. April
1746 niedergeschlagen wurde, aber dazu später mehr.
****** Direkt
gegenüber des Monumentes liegt das Glenfinnan Viadukt, ein
Eisenbahnviadukt durch eine der schönsten Strecken Europas.
Berühmt ist dieses Viadukt aus verschiedenen Filmen,
insbesondere aus der Harry Potter Serie, da hier der "Hogwarts
Express" das Viadukt passiert.
****** Und den gibt
es dann "fast" wirklich und wir haben ihn gesehen. The
Jacobite (auch als Jacobite Steam Train bezeichnet) ist ein
dampfbetriebener Museumszug, der von Fort William nach Mallaig
fährt. Benannt ist der Zug nach den Jakobiten (siehe
oben).
****** Wir stiegen
also auf einen kleinen Berg und hatten einen wunderbaren
Ausblick - links das Monument - rechts der "Jacobite".
Insbesondere unsere "Zwerge" waren begeistert, da die Lok so
richtig ordentlich "Dampf macht".
******
****** Natürlich
haben wir es uns auch hier nicht nehmen lassen, an diesem
geschichtsträchtigen Ort zu musizieren. Direkt vor dem
Monument haben wir wieder aufgespielt und das war an diesen
Orten schon etwas Besonderes. ******
****** Dann ging es
weiter über die wunderschöne Panoramastraße "Road to the
Isles" zum kleinen Küstenort Mallaig, wo der "Jacobite" zwei
Stunden halt macht. Von hier aus hat man bei gutem Wetter
einen sehr guten Blick zu den Inseln Rum, Eigg, Muck und Canna
sowie den südlichen Teil der Insel Skye sehen.
***** Insbesondere
die Insel Skye hätten viele wohl gerne noch gesehen, was
leider aus zeitlichen Gründen diesmal nicht möglich war. Skye
ist die größte und für viele auch die schönste Insel der
"Inneren Hebriden". Auch dort gibt es einen Teil schottischer
Geschichte um den oben genannten "Bonnie Prince
Charlie".
***** Nach der
verheerenden Niederlage der Schlacht von Culloden wurde Bonnie
Prince Charlie von seinen Anhängern zunächst in den Highlands
versteckt und entkam schließlich mit Hilfe der im Hochland
auch heute noch als Heldin gefeierten Flora MacDonald in
Frauenkleidern. Als „Zofe Betty Burke“ verkleidet, ruderte er
zusammen mit Flora in einer abenteuerlichen Fahrt über das
Meer zu der Insel Skye.
***** Wie gerne
hätten wir an dieser Stelle den "Skye Boat Song" gespielt.
Vielleicht beim nächsten Mal. Dieses schöne Stück wurde
übrigens als Titelmelodie für die Serie "Outlander"
ausgewählt.
***** Wer mehr zu
diesen Geschichten wissen möchte, schaut hier:
***** Nach einem
Mittagessen in Mallaig ging es gestärkt wieder los in Richtung
Fort William. Hier besichtigten wir dann die "Neptune's
Staircase". (Neptuns Treppenaufgang).
***** Sie besteht
aus acht Schleusensegmenten hintereinander und ist die längste
Schleusentreppe Großbritanniens. Ein Schiff benötigt etwa 90
Minuten um die acht Schleusenkammern zu passieren. ******
****** Ausklingen
ließen wir den Tag mit etwas "shopping" in Fort William und
wahlweise einem gemütlichen Abend im Hotel oder dem Besuch
eines typischen Pubs in Ballachulish, wo es sowohl Guinness
als auch eine reichhaltige Auswahl Whisky gab.
******
SLANGE VAR (das schottische "Prost")
****** Genau ...
Whisky und ein gälisches "Slange Var" ... und darauf kommen
wir gleich zurück.
******
Am 4. Tag der Schottlandreise hieß es Koffer packen,
Ballachulish verlassen und uns Richtung Speyside
bewegen.
****** Nacheinem
kurzen Stop in der Glasbläserei in Fort Augustus und einer
"Fernsicht" auf Urquard Castle (leider kann man einige Castles
ohne teuren Eintritt nur von Weitem sehen) zum berühmten Loch
Ness. ******
****** Einige
Teilnehmer wollten sich mit eigenen Augen davon überzeugen,
dass es Nessie ... nun ... gibt oder nicht gibt ... wir haben
es nicht herausgefunden.
****** Die
Geschichte der "Nessie" dürfte hinreichend bekannt sein. Wer
Lust hatte, konnte diese im Visitor Center vertiefen, die
anderen nutzten die Gelegenheit, das preisgekrönte Pub
"Fiddlers" zu besuchen, das schottische Nationalgericht
"Haggis" zu probieren und natürlich ein Guinness, einen Cider
und/oder einen Whisky zu testen.
****** Gestärkt ging
es dann weiter zum "Culloden Battlefield", wo wir uns wieder
mit dem geschichtlichen Teil Schottlands befassten.
****** Die Schlacht
von Culloden fand am 16. April 1746 zwischen englischen
Regierungstruppen und aufständischen Jakobiten auf dem
Culloden Moor statt. Bonnie Prince Charlie war mit seinen
Highlandern nach einigen gewonnen Schlachten schon weit in
englische Gebiete vorgedrungen, zog sich dann aber ein Stück
zurück, um seine Truppen wieder zu stärken.
****** Als bekannt
wurde, dass der Herzog von Cumberland mit seiner Armee auf
Inverness marschierte, postierte Charles seine Armee auf dem
nahe gelegenen Culloden Moor. Sie zählte noch etwa 5.000 Mann
und war durch Krankheiten, Hunger und schlechte Bewaffnung
geschwächt und demoralisiert.
****** Aufgrund der
schlecht gewählten Position im Moorgebiet und den strategisch
überlegenen Engländern wurden die Schotten vernichtend
geschlagen.Selbst fliehende Überlebende wurden noch in einem
Massaker getötet.
****** Die Schlacht
bei Culloden war die letzte Schlacht auf dem Boden der
britischen Inseln. Sie wird in Schottland bis heute vielfach
als nationale Katastrophe wahrgenommen, wobei die
Grausamkeiten Cumberlands und die folgende Zerstörung der
alten Gesellschaftsordnung der Highlander gleichermaßen eine
Rolle spielen. ******
****** Als
nationales Trauma ist sie natürlich auch in die Literatur und
die Dichtung eingegangen, z. B. in Robert Burns’ Gedicht „The
lovely lass of Inverness“ oder das heute vielfach vertonte
„Loch Lomond“ von Andrew Lang.
****** Der Besuch
des Schlachtfeldes und der Ausstellung hat uns so gefesselt,
dass wir den Besuch dort zeitlich ausweiteten. Leider blieb
uns dann nur noch wenig Zeit für die geplante Besichtigung des
"Cawdor Castle", den Handlungsort von Shakespeare's Macbeth.
Ein kleiner Teil der Truppe hat das Castle trotzdem kurz
besichtigt, während ein Teil der Band den Vorplatz des
Schlosses für eine Spielprobe nutzte.
****** Hier übrigens
einen besonderen Dank an unsere Sylke, die überall dort, wo
wir wenig Zeit hatten, die horrenden Eintrittspreise für die
Gruppe heruntergehandelt hat :-))
****** Den Abschluss
des Abends verbrachten wir dann an unserer nächsten "Station"
im Craiglynne Hotel in Granton on Spey, Speyside "DIE"
Whiskyregion in Schottland.
****** Und so kommen
wir schon zu Tag 5., dem Tag, an dem alle Whiskyliebhaber den
ganzen Tag tief eingeatmet haben, um ein wenig vom "Angel's
Share" zu erhaschen.
****** Angels’
share, der 'Schluck der Engel‘, ist ein Begriff aus der
Whiskybrennerei und bezeichnet den Anteil des Whiskys, der im
Laufe seiner Lagerung aus dem Fass verdunstet. Dies ist sogar
Thema des Films "Ein Schluck für die Engel".
****** Und da im
Gebiet "Speyside" rund 50 Whiskydestillen beheimatet sind,
liegt dort wohl überall Angel's Share in der Luft ... ******
****** Wir fuhren
also quer durch das Speyside Gebiet und besuchten als ersten
die Kathedrale von Elgin. Dies ist eine der ältesten
Kathedralen Schottlands und hat ihre ganz eigene Geschichte,
vom Wolf und dem Feuer. Wir bekamen sie im Bus
vorgelesen.
****** Weiter gings
nach Cullen / Cullen Bay. Cullen ist ein Küstenort am Südufer
des Moray Firth. Der Ort hat keine geschichtliche Bedeutung,
hat aber eine gewisse Berühmheit durch seine Eisenbahnbrücke,
die mitten durch den Ort gebaut wurde und durch eine weitere
regionale Spezialität, das "Cullen Skink".
******
Dies dürften wir im örtlichen Pub "Three Kings Inn"
genießen, welches einige Mitglieder unserer Band im Vorjahr
auf ihrer Schottlandtour entdeckt hatten.
****** Cullen
Skink ist eine Fischsuppe mit geräuchertem Haddock
(Schellfisch), Milch, Kartoffeln, Zwiebeln und schwarzem
Pfeffer und ist ausgesprochen lecker und zu empfehlen.
****** Das Three
Kings Inn hat seinen Namen übrigens von den gleichnamigen
Felsen. Die Legende sagt, dass an diesen Felsen ein
schottischer, ein dänischer und ein norwegischer König
begraben sind. ******
****** Wir haben das
Cullen Skink und die Atmosphäre eines typischen Pubs
jedenfalls sehr genossen und im Anschluss für den Wirt und
seine Gäste aufgespielt. Unter der berühmten Eisenbahnbrücke
mit Blick auf's Meer gaben wir einige Stücke zum Besten.
****** Zu Ehren der
Bewohner hatte ein Teil unserer Piper extra das Stück "Cullen
Bay" eingeübt, wovon diese sehr berührt waren.
****** Es gab zur
Belohnung ... was sonst ... natürlich einen Whisky, aber die
Auftritte auf schottischem Boden waren auch für uns immer ein
besonderes Erlebnis. ******
****** Dennoch
mussten wir dann weiter, denn ein wichtiger Programmpunkt
fehlt uns noch. Die Besichtigung einer echten alten
Whisky-Destille mit anschließendem Tasting.
****** Dies hatten
wir in der naheliegenden "Strathisla" Destille gebucht, eine
der ältesten Destillen im Speyside Gebiet. Nach einer
ausführlich Führung und Erklärung, wie man Whisky herstellt,
gab es ein Tasting mit 4 Sorten Whisky. ******
****** Jaaaa ....
die Rückfahrt war ausgesprochen amüsant ... slange var ...
slange var :-)) Den Abend verbrachten wir, wie gehabt,
gemütlich im Hotel oder sportlich im örtlichen Pub.
****** Und dann hieß
es schon wieder Koffer packen für den letzten Teil der Reise
... einem Besuch "unseres" Clans und anschließen
Edinburgh.
****** Am 6. Tag
unserer Reise ging es dann mit gepackten Koffern schon wieder
in Richtung "Süden" und wollten an diesem Tag Mitglieder des
Clan MacThomas treffen, dessen Tartan (Muster unserer Kilts)
wir tragen.
****** Dieser Tag
hatte vor allem für unseren Pipemajor Sebastian eine ganz
besondere Bedeutung, da er schon lange Jahre den Kontakt zum
Clan pflegt und diesen auch schon besucht hat.
****** Und dieses
Mal wurde er von "seiner" Band begleitet.
****** Auf dem Weg
dorthin wollten wir noch am "Balmoral Castle" vorbei, dem
Sommersitz der Queen, den man jedoch ab August nur von außen
besichtigen kann, da die Queen dann dort Urlaub macht.
****** Also kurz
anhalten, schauen gehen und .... die Info bekommen, dass die
Queen da ist und in 20 Minuten an uns vorbei zur Kirche fährt
.... da haben wir gewartet, uns am Straßenrand aufgestellt
(wir hatten ja aufgrund des Clantreffens offizielle Kleidung
an) ... und auf die Queen gewartet ... die dann 10 Sekunden an
uns vorbei fuhr ... aber immerhin ... sie hat uns gesehen und
ihr typisches Handzeichen zum Gruß gemacht.
****** Weiter gings
Richtung Braemar, wo wir einen ersten Auftritt im Clangebiet
hatten. Hier wurden wir herzlich empfangen, waren sogar in der
örtlichen Zeitung angekündigt worden und hatten einen
hochoffiziellen Auftritt. Wir alle, insbesondere unser
Sebastian, waren schon etwas nervös, aber es hat trotzdem
riesen Spaß gemacht. ******
****** Anschließend
ging es weiter ins Tal von Glenshee. Dort wurden wir am
Cockstane vom Vizepräsident des MacThomas Clan erwartet. Der
Cockstane ist ein "gathering place", ein historischer
Versammlungsplatz des Clans, wo heute noch regelmäßig Treffen
stattfinden. Um den riesigen Stein auf dem Platz ranken sich
verschiedene Clan-Legenden.
****** Wir wurden
ganz offiziell von mehreren Clanmitgliedern empfangen und
durften auf dem Gelände für "unseren" Clan einige Stücke
spielen. Obwohl wir alle sehr nervös waren, lief das irgendwie
sehr gut, denn das war schon etwas ganz Besonderes und sowohl
wir als auch der Clan waren alle sehr berührt. Ich denke es
wird ganz sicher ein weiteres Treffen folgen.
****** Damit war der
"offizielle" Teil des Tages geschafft und unser Sebastian sehr
gut gelaunt :-) ******
****** Und dann ging
es schon zur letzten Station unserer Reise - nach Edinburgh.
Den Abend haben wir alle nach Lust und Laune verbracht. Einige
waren nur noch kurz was essen, ein kleine Truppe war in ihrem
"Lieblingspub" dem "Black Bull", um ein echt tolles Haggis zu
essen und die "Cracks" haben sogar noch das Nachtleben
genossen .... nein, mehr erzählen wir dazu hier nicht
****** Am nächsten
Morgen haben wir uns dann mit dem Bus zum Edinburgh Castle
bzw. auf die "Royal Mile" bringen lassen, dort wollten wir
unbedingt Musik machen. Ob das nun so wirklich erlaubt war
oder nicht, wußten wir nicht, also haben wir es einfach
versucht.
****** Hat
funktioniert ... mitten auf der Royal Mile vor der St. Giles
Cathedral haben wir uns aufgestellt und gespielt ... bei
strahlendem Sonnenschein (ja, wir waren in Schottland) und vor
ganz viel Publikum ... das hat schon richtig Spaß
gemacht. Wir wurden so viel fotografiert, dass wir
irgendwann von 10 runtergezählt haben, damit wir weiter
konnten. ******
****** Der Rest des
Tages war dann vollgepackt mit "Wahlprogramm", da Edinburgh
einfach unendlich viele Sehenswürdigkeiten bietet.
Sightseeing, Kultur, Shopping .... das können wir hier nicht
ausführen .... aber ein Besuch dort lohnt sich auf jeden
Fall.
****** Den Abschluss
des Tages haben wir mit einem gemeinsamen Essen verbracht.
Danach war noch Edinburghs Nachtleben angesagt ... und dann
hieß es auch schon wieder "Koffer packen.
****** Und damit
kommen wir zum letzten Tag unserer schönen Reise und es hieß
Abschied nehmen. Mit einem kurzen Stop an der schönen Melrose
Abbey ging es unwiderruflich wieder nach England und dort in
Newcaste auf die Fähre Richtung Heimat.
****** Ein
besonderes Event haben wir uns hier noch gegönnt ... wir
dürften zum Ablegen auf dem Oberdeck der Fähre spielen ...
wieder bei strahlendem Sonnenschein ... und wieder mit
"runterzählen" aufgrund der vielen Fotografen ******
******
Ein bißchen wehmütig schauten wir beim Ablegen schon,
aber für die meisten war es wohl ein "bis zum nächsten
Mal".
******
Schottland ... ein wundervolles Land ... mit viel
Geschichte ... absolut beeindruckenden Landschaften ... netten
Menschen ... und natürlich "unserer" Musik ...
****** ... WIR
KOMMEN WIEDER !
******
****** The Author, Petra Schlagmann, is a
Tenor Drummer in the Pipes and Drums. Wm.